BIOAFFINAS

Unter diesem Akronym („bioaffine Applikationsysteme”) sind Projekte, in denen bioaffine Liganden (insbesondere Antikörper) erzeugt, modifiziert, immobilisiert und in technischen Anwendungen (Analytik, Bioaufarbeitungstechnik) eingesetzt werden, subsumiert.

2.1 bioaffine Liganden: Das Institut betreibt ein Labor, in dem monoclonale, Antikörper und recombinante Proteine für unterschiedliche Anwendungen (Immunoassays, Affinitätschromatographie, immunomagnetische Separation) entwickelt und produziert werden. Darüber hinaus ist das FZMB in Arbeiten zur in vitro Generierung von Antikörpern involviert.
2.2 Modifizierung und Immobilisierung: In Kooperation mit der FSU Jena (Prof. Dr. Heinze) wurde am FZMB eine neuartige Technik zur Kopplung von Proteinen über Polysaccharide etabliert. Sie ist die Basis zur Erzeugung von Schlüsselkomponenten für technische Anwendungen (Biochips, Chromatographiematerial, Magnetpartikel- und Farbpartikelkonjugate).
2.3 Bioanalytik: Am FZMB werden unterschiedliche Bindungsassays in konventionellen (ELISA, Teststreifen) und neuartigen „Lab on Chip” Formaten (Immunofiltration) entwickelt (siehe auch POC).
2.4 Bioaufarbeitungstechnik: Da biologische Liganden eine extrem hohe Spezifität aufweisen, sind sie ideale Werkzeuge zur Abtrennung von Wertstoffen aus komplexen biologischen Matrices. Am FZMB werden eine Reihe von Arbeiten durchgeführt, dieses Potenzial für technisch relevante Aufarbeitungsprozesse zu erschließen (Immunofiltration, monolitische Chromatographie, immunomagnetische Separation).

Kontakt

Abteilungsleiterin Biotechnologie
Dipl.-Ing. Katrin Frankenfeld

fzmb GmbH, Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie
Geranienweg 7
99947 Bad Langensalza
Telefon: 03603 833 141
Fax: 03603 833 150
Anfrage per E-Mail: kfrankenfeld(at)fzmb.de

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