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Entwicklung
von BiosensorenDie diagnostischen Anforderungen in den Bereichen Lebensmittelhygiene
und Veterinärmedizin sind aufgrund der Entwicklung der Technik
vor allem in Bezug auf Schnelligkeit und Sensitivität des Nachweises
gestiegen.
Die geplante Entwicklung eines immunoptischen Sensors, bestehend
aus einem Sensorelement und einem Detektionsgerät, wird in
den genannten Anwendungsbereichen eine Lücke schließen.
Der Vorteil gegenüber bisher existierenden Nachweissystemen
(z.B. Enzym- Immuno-Assay, Agglutination o.ä.) liegt v.a. darin,
daß aufgrund einer speziellen Anwendungstechnik, der Fluoreszenzdetektion,
eine vor-Ort- Diagnose ohne großen labortechnischen Aufwand
und ohne zeit- bzw. materialaufwendige Durchführung möglich
wird.
Verglichen mit kolorimetrischen Endpunktbestimmungen, wie sie z.B.
bei ELISA-Systemen zur Anwendung kommen, ermöglicht die Anwendung
der Fluoreszenz dabei größere Sensitivität, da die
Komponenten im Fall der Fluoreszenz wiederholt ein Signal produzieren,
d.h. ein Zyklus von Anregung und Emission kann für ein Molekül
mehrere Male wiederholt werden (Signalverstärkung).
Die technische Entwicklung wird exemplarisch an ausgewählten,
mikrobiellen Antigenen etabliert. Dabei ermöglicht die Anwendung
der vorgesehenen Fluoreszenzmeßtechnik eine extrem sensitive
Detektion. Die Einbeziehung von Oberflächen zur Immobilisierung
der spezifischen Antikörper und zur gleichzeitigen Separation
der überschüssigen, fluoreszenzmarkierten Antikörper
soll weitgehend den Verzicht einer aufwendigen Probenvorbereitung
erlauben.
Methodik
- Fluoreszenzdetektion
- Antikörper - Labelling
- ELISA - Techniken
- Immunoassays
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