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Schnellere Kontrolle des Fleisches
BAD LANGENSALZA
Das Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie
(FZMB) möchte ein Kompetenznetzwerk innerhalb Thüringens
aufbauen. Dazu hat es bereits Kontakte mit Unternehmen in Jena
und der TU Ilmenau geknüpft.
In der kommenden Woche ist wieder ein wichtiger
Tag für das FZMB: Am Mittwoch findet in Erfurt der Innovationstag
statt, eine Messe, bei der Kontakte geknüpft werden können.
Diese sind wichtig, denn das Forschungszentrum hat das Ziel, ein
Netzwerk aufzubauen. In ihm sind kleine und mittelständische
Unternehmen vertreten. "Wir übernehmen die Koordinationsfunktion,
sind aber auch bei der Entwicklung beteiligt", sagt Dr. Peter
Miethe, der Geschäftsführer des FZMB. Man wolle die Lebensmittelindustrie
befragen, welche Probleme sie bei der Überwachung der Qualität
habe. "Thüringen liefert viele Rohfleischprodukte, deshalb
haben wir nun den Schwerpunkt auf Fleisch gelegt", sagt Peter
Miethe.
Das FZMB entwickelte einen MCA I, so lautet die englische Abkürzung.
Das ist ein Gerät, um die Zusammensetzung von Fleisch zu überprüfen.
Dieses Schnelltestsystem kann während der laufenden Produktion
durchgeführt werden und ist, so nennt es Peter Miethe, "eine
Waffe gegen Gammelfleisch". Thüringen haben einen guten
Ruf und es gebe beispielsweise ganz klare Qualitätskriterien
in der Zusammensetzung von Bratwürsten oder Rotwurst. Mit
der neuen Technik könne sehr schnell eine Prüfung derer
vorgenommen werden. Fördermittel wurden bereits beim Bund
beantragt.
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Viele denken, wenn sie den Namen FZMB hören, immer an Tierklinik.
Das sind wir ja auch, aber nicht nur", sagt Peter Miethe. "Die
Forschung ist unser Produkt." Zur Unterstützung wurden
im August erstmals zwei Auszubildende im Labor eingestellt.
Anja DEROWSKI
Thüringer Allgemeine, Lokalausgabe Bad Langensalzaer Allgemeine
vom 07.11.2007
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