Affinitätsextraktionssäulen

Antikörperbeschichtete Polyethylenmikrofilter in Bioaffinitätssäulen zur Lebensmittel- und Futtermittelanalytik


Bei einer Vielzahl von instrumentellen Analyseverfahren muss vor der eigentlichen Analyse eine Probenanreicherung, in der Regel unter Verwendung von Mikrosäulen, durchgeführt werden. Mikroporöse Affinitätsfilter auf Basis von gesinterten Polymeren sind dabei eine preiswerte und robuste Alternative zu den etablierten, auf Gelen und Schüttungen basierenden, Chromatographiematerialien. Für den Einsatz in Extraktionssäulen können zylindrische Formstücke hergestellt werden, die über eine hydrophile Zwischenschicht mit biologischen Liganden (Antikörpern) beschichtet werden (Abb.1) Am Beispiel der Extraktion von Zearalenon, einem Mycotoxin aus der Stoffgruppe der Fusarium-Toxine, wurde die Leistungsfähigkeit eines derartigen Trägers demonstriert.

Mikroporöse Polymerfilter mit unterschiedlichen Poreneigenschaften, Geometrien und Beschichtungen können für eine Vielzahl von unterschiedlichen Anwendungen in der Biotechnologie, Medizintechnik und Analytik bereitgestellt werden. Am FZMB laufen derzeit eine Reihe von entsprechenden Produktentwicklungen im Bereich “Lab on Chip” und Bioaufarbeitung. Dazu werden weitere ausgewählte Polymere (z.B.Polymethacrylat) sowie biochemische und chemische Liganden
(Protein A,Lectine,Streptavidin,Polyanionen,Polykationen)eingesetzt.

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Affinitätsextraktionssäulen

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Kontakt

Abteilung Biotechnologie
Dipl.-Ing. Katrin Frankenfeld

fzmb GmbH, Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie
Geranienweg 7
99947 Bad Langensalza
Telefon: 03603 833 141
Fax: 03603-833 150
E-Mail: kfrankenfeld(at)fzmb.de


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