Dienstleistungen

Wir bieten diverse molekularbiologische, mikrobiologische und biotechnologische Untersuchungen und Entwicklungsleistungen an. Dabei kann es sich um Studien handeln oder um die Umsetzung eines Vorhabens. Wir begleiten Sie von der Idee bis zur Markteinführung eines neuen Produktes oder eines neuen Verfahrens.

Unser akkreditiertes Lebensmittellabor am fzmb bietet zudem eine Vielzahl von Leistungen im Bereich von mikrobiologischen und chemischen Analysen.

Die Tierklinik bei uns am Institut in Bad Langensalza versorgt kleine und große Tiere in nahezu allen medizinischen Bereichen.

Diagnostische Systeme

Entwicklung von Microarrays
Entwicklung von Multiparameter-Tests
Hochpräzisionsdispensieren (Life Sciences)
Entwicklung von Immunoassays (LFA/ ELISA)
Kopplung von Proteinen an Tracermoleküle

Entwicklung und Herstellung von Microarrays

Microarrays bestehen aus einer großen Anzahl von mikroskopisch kleinen Spots, die sich durch Hochpräzisionsdispensierer auf einer festen Oberfläche exakt aufbringen lassen. So können beispielsweise mehr als 700 Spots in einer einzelnen Kavität einer 96-Well-Mikrotiterplatte appliziert werden.

 

Kundenspezifische Entwicklung

Im Geschäftsbereich INTER-ARRAY am fzmb begleiten wir Sie durch alle Entwicklungsphasen von Microarrays von der Machbarkeitsstudie bis hin zur Pilotproduktion. Nach erfolgreicher Entwicklung stehen wir Ihnen mit unseren ISO-zertifizierten Fertigungskapazitäten als Contract Manufacturing Partner zur Verfügung.

 

Qualitätskontrolle von Microarrays

Der Fokus liegt auf der hohen Qualität der Microarray-Produkte. Für die Produktion arbeiten die Dispensiersysteme in einer klimatisierten Umgebung mit Inline-QC-Software, so dass eine Qualitätskontrolle aller produzierten Arrays gewährleistet ist.

 

 

 

Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.inter-array.com.

 

 

Ansprechpartnerin

Katrin Frankenfeld

Abteilungsleiterin Biotechnologie

Tel. +49 (0)360 – 833 141

Email

 

 

 

 

Entwicklung und Produktion von Multiparameter-Tests

Die Protein- und Antikörper-Microarray-Technologie bietet enormes Potenzial für eine Vielzahl von diagnostischen Anwendungen. Miniaturisierte, parallelisierte Immunoassays sowie DNA-basierte Microarrays sind ideal, um mit kleinen Proben- und Reagenzienvolumina ein Maximum an diagnostisch relevanten Informationen zu generieren. Ein Microarray spart so viel Zeit, wertvolle Proben und teures Rohmaterial.

Anwendung in der in der Human- und Veterinärmedizin

Der Einsatz von Microarrays in der Human- und Veterinärdiagnostik ist für alle Anwendungen interessant, bei denen mehrere Analyten aus einer einzigen Probe bestimmt werden können.

Typische Beispiele für Multiparameter-Analytik sind Allergie- und Nahrungsmittelunverträglichkeitstests, die Diagnose von Autoimmun-, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten sowie die Krebsdiagnostik. Die Technologie bietet hervorragende Perspektiven für neue Wege der individualisierten Diagnostik und der personalisierten Medizin.

Multiparameter-Analytik in verschiedenen Formaten

Im Geschäftsbereich INTER-ARRAY am fzmb führen wir Neuentwicklungen von verschiedensten Multiparameter-Tests durch. Es können sowohl Standard-Detektionsformate wie ELISA, Lateral-Flow-Streifen und Mikrofluidik-Tests als auch kundenspezifische Plattformen verwendet werden.

Unser Team bietet eine flexible Unterstützung bei Machbarkeits-, Validierungs- sowie Produktionsprojekten für verschiedene Tests auf Basis von Microarrays an. Neben der kompletten Neuentwicklung ist auch die Übertragung bestehender Tests auf die Microarray-Plattform möglich.

Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.inter-array.com.

Ansprechpartnerin

Katrin Frankenfeld

Abteilungsleiterin Biotechnologie

Tel. +49 (0)360 – 833 141

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Hochpräzisionsdispensieren

Um sehr kleine Volumina von Fängermolekülen (von Pikoliter bis Mikroliter) in hoher Präzision auf eine beliebige Oberfläche aufzubringen zu können, bedarf es neben sehr guter Dispensiersysteme viel Erfahrung. Unser Geschäftsbereich  INTER-ARRAY am fzmb ist mit einer Vielzahl von hochmodernen Microdispensern ausgestattet und verfügt über langjähriges fachliches Know-How.

Von Design bis Datenanalyse: Exklusive Printing-Angebote

Mit unseren etablierten Technologien für das Hochpräzisionsdispensieren und unserer jahrelangen Erfahrung von Design bis Datenanalyse schaffen wir ein exklusives Printing-Angebot im Bereich Life Science. Diesen Rundum-Service bieten wir zu einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis an. Dabei stehen die hohe Qualität und kurze Produktionszeiten im Vordergrund.

Spotting verschiedenster Substanzen

Zu den Substanzen, die gespottet werden können, gehören Antikörper, andere Proteine und Peptide, Oligonukleotide, Kohlenhydrate, Zellen und Zelllysate, Partikel und chemische Verbindungen sowie spezielle, kundenseitig bereitgestellte Moleküle. Die zu beschichtenden Substrate sind Glas- und Polymerobjektträger, Mikrotiterplatten und Mikrokavitäten, Membranen und mikrofluidische Chips, Wafer, Biosensoren sowie individualisierte Oberflächen.

Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.inter-array.com.

Ansprechpartnerin

Katrin Frankenfeld

Abteilungsleiterin Biotechnologie

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Entwicklung von Immunoassays

Der Lateral Flow Assay (LFA) ist ein immunologischer Streifentest. Er kombiniert das Prinzip der Dünnschichtchromatografie mit einer Antikörper-basierten Nachweis (colorimetrisch/ Fluoreszenz). Ein LFA ist  die Grundlage für den kostengünstigen, hochsensitiven und zuverlässigen Nachweis von verschiedensten Analyten.

Als Point-of-Care-Test (POCT) finden Lateral Flow Assays vielfache Anwendung z.B. in der Immundiagnostik oder bei der Untersuchung von Umwelt- und Lebensmittelproben.

Der ELISA (Enzyme-linked Immunosorbent Assay) dient zum qualitativen und/oder quantitativen Nachweis eines Analyten (Antigens) in einer Probe. Zudem können viele Proben parallel und automatisiert in Laborumgebung analysiert werden.

Wir entwickeln LFAs und ELISAs von der Machbarkeit bishin zur Kleinserie bzw. der Vorbereitung zur Großserie. Mit Hilfe dieser spezifischen Immunoassays können verschiedenste Analyten in komplexen Probenmatrices diagnostisch nachgewiesen werden. Voraussetzung für eine sichere selektive Bindung des Analyten in einer flüssigen Phase oder Gewebeprobe sind hoch spezifische und affine monoklonale und polyklonale Antikörper. Deren Herstellung und anwendungsbezogene Charakterisierung ist eine unserer Kernkompetenzen.

Zuverlässiger Nachweis von biologischen Strukturen in hoher Sensitivität

Imunoassays können den gesuchten Analyten bis in den Nanogramm-Bereich z.T. auch Pikogramm-Bereich nach gewiesen werden. Dabei sind  qualitative und quantitative Nachweise aus verschiedensten biologischen Proben mit komplexer Zusammensetzung ohne Vorbehandlung möglich.

Am fzmb werden schnelle hochspezifische Testsysteme mit colorimetrischem, fluoreszenz- oder chemilumineszenzbasiertem Readout für beliebige Parameter entwickelt.

Leistungsübersicht

  • Entwicklung von ELISAs zum qualitativen Nachweis von Mikro- und Makromolekülen (Formate: indirekter ELISA, Sandwich-ELISA)
  • Entwicklung von ELISAs zum qualitativen Nachweis der Analyten (Format: Sandwich-ELISA)
  • Entwicklung von Lateral Flow Assays (LFA) zum qualitativen Nachweis von Biomarkern
  • Optimierung der Assay-Komponenten und Arbeitsschritte zugunsten der Sensitivität und Testschnelligkeit
  • Validierung des entwickelten ELISA/ LFA

 

Kontakt

Andrea Helming

Tel. +49 (0)361 – 663 97 75

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Inhalt folgt

Spezifische Antikörper

Herstellung monoklonaler Antikörper
Herstellung rekombinanter Antikörper (Pferd)
Herstellung polyklonaler Antikörper
Anwendungsbezogene Matched Pair Antikörper

Herstellung monoklonaler Antikörper

Monoklonale Antikörper lassen sich für nahezu jedes beliebige Antigen bzw. Epitop generieren. Daraus lassen sich diagnostische Testsysteme verschiedenster Formate zum Nachweis dieser Strukturen etablieren, da sie hochspezifisch die gewünschte Zielstruktur binden.

Schnelle Entwicklung und Charakterisierung für die spezifische Anwendung

Wir entwickeln spezifische monoklonaler Antikörper im Wirtsorganismus Maus. Neben der Antikörperherstellung können wir auch das äquivalente Antigen liefern (rekombinante und native Proteine, Peptide, Mikroorganismen und deren Strukturen). Für eine schnelle Entwicklung downstream bieten wir die Charakterisierung der Antikörper und Matched Pair Analysen an. Dabei verwenden wir die klassische Hybridomtechnik. Die Antikörper können somit Anwendung finden z.B. in qualitativ hochwertigen und effektiven Testsystemen für die spezifische Diagnostik der gewünschten Antigene.

 

Leistungsübersicht

  • Herstellung/Beschaffung des Antigens (Immunisierung, Screening)
  • Immunisierung von Versuchstieren
  • Titration der Seren (Überprüfung der Immunantwort)
  • Fusion von Maus-Milzzellen mit Maus-Myelomzellen (Hybridomtechnik)
  • Screening auf Antikörper-sezernierende Klone, Spezifitätstestung
  • Charakterisierung der Antikörper (Isotypisierung, Expressionsleistung, Affinität zum gewünschten Antigen)
  • Etablierung einer dauerhaften Zelllinie für die selektierten Klone, inkl. Kryokonservierung und Lagerung in Flüssigstickstoff
  • Antikörperproduktion (Zellkulturüberstand) und Isolation der Antikörper (Affinitätschromatographie)
  • Integration in Immunoassays verschiedener Formate (ELISA, LFA, IFAT)

 

 

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Andrea Helming

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Übersicht Antikörper-produzierender Zell-Linien am fzmb

 

Antikörper gerichtet gegen

  • Amerikanische Faulbrut
  • Aminocellulose
  • Anti-Trypsin (Alpha1Pi)
  • Archaeen (u.a. Methanosarcinae)
  • BBI
  • Clostridium botulinum Toxin C
  • Clostridium botulinum Toxin A
  • Burkholderia mallei
  • Brucella abortus
  • Complementkomponente C3A
  • Coxiella burnetii
  • Deoxynivalenol
  • DY-Farbstoffe und -Quencher
  • Faktor X
  • Faktor Xa
  • Heparin Binding Protein
  • HIS-Tag
  • Human Immunglobulin A
  • Human Immunglobulin G
  • Lactobacillus brevis
  • Lactoferrin
  • Legionella pneumophila
  • Lipid A (Salmonella)
  • Listeria monocytogenes
  • LukF
  • Lunasin
  • MAP, Mycobacterium avium paratuberculosis (inactivierte Zellen)
  • eMMP9 (equine matrix metallo proteinase 9)
  • NDV, Newcastle Disease Virus
  • fNTproBNP (felines Natriuretic Brain Peptide)
  • cNTproBNP (canines Natriuretic Brain Peptide)
  • Parvovirus
  • PBP2a
  • Pediococcus damnosus
  • Pediococcus inopinatus
  • Pneumocystis jirovecii
  • Procalcitonin
  • Rotavirus
  • SAG1 (Toxoplasma gondii)
  • Salmonella
  • SARS-CoV-2 (humanes Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2)
  • SP-10 (human sperm protein, ACRV-1)
  • Transferrin
  • Troponin
  • Felines Trypsinogen
  • Zearalenone

 

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Andrea Helming

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Herstellung rekombinater Antikörper (Pferd)

In der Humanmedizin werden sogenannte chimäre (etwa 75 % humane) und humanisierte Antikörper seit mehr als 20 Jahren eingesetzt und mittlerweile gibt es beim Menschen eine Vielzahl zugelassener therapeutischer Antikörper. Als der Tiermedizin sehr verbundenes Unternehmen haben wir uns die Entwicklung neuartiger immunologischer Therapien für Haustiere zur Aufgabe gemacht.

 

Spezifische Antikörper für die Therapie

Wir entwickeln rekombinante pferde-spezifische Antikörper für einen späteren therapeutischen Einsatz am Pferd. Aktueller Fokus dabei ist die Entwicklung eines Antikörpers gegen Matrixmetalloproteinase 9 (MMP-9). Dieser Antikörper soll als spezifisches Therapeutikum dienen beispielsweise zur gezielten Behandlung von Arthritis, Wundheilungsstörungen und equinem Sarkoid. Aber auch bei weiteren Krankheiten bei denen eine Überexpression der Matrixmetalloproteinase 9 (MMP-9) ursächlich beteiligt ist, soll eine neue Therapiemöglichkeit geschaffen werden. So können pathologische Prozesse, die aufgrund der gewebeabbauenden Eigenschaften von MMP-9 entstehen, gezielt am Ort der Entstehung gestoppt werden.

 

rekombinante Pferde-Immunglobuline

Für die Herstellung der equinen rekombinanten Antikörper wurden molekulargenetische Methoden entwickelt, um diese in Zellkultur zu produzieren. Diese Techniken können darüber hinaus genutzt werden, um weitere Pferde-Immunglobuline beispielsweise als passive Immuntherapeutika gegen Infektionskrankheiten des Pferdes herzustellen. Aufgrund der Wahl der Subtypspezifität und der regulatorischen Fc-Region kann über die gewünschte Antigenspezifität hinaus das Potential als Modulator genutzt werden, das körpereigene Immunsystem, z.B. gegen eine bestehende Krebserkrankung, zu stärken.

Gehen Sie mit uns Gespräch über Ihr Anliegen und Fragestellung. Unser Bestreben ist es, mit Ihnen gemeinsam die Grundlagen für eine innovative und spezifische Immuntherapie für das Pferd zu schaffen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Kontakt

Dr. Ina-Garbriele Richter

Tel. +49 (0)360 – 833 177

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Herstellung von polyklonalen Antikörpern

Wir stellen artifizielle humane Immunseren Mittels in-vitro-Immunisierung her.

 

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Dr. Ina-Gariele Richter

Tel. +49(0)360 – 833 177

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Passende Matched Pair Antikörper

Ob ein gewähltes matched-pair Antikörperpaar in einer geplanten Anwendung gut funktioniert, hängt von vielen Faktoren ab und läßt sich nicht vorraussagen.

Wir bieten daher nicht nur die Entwicklung spezifischer monoklonaler Antikörper (inklusive Findung passender Antikörperpaare (matched pair) für bspw. Immunoassay-Entwicklungen an.

Für eine bestmögliche Leistungsfähigkeit eines Matched Antibody Pair prüfen wir die Leistungsfähigkeit dieser Antikörper-Paare in der gewünschten Anwendung. Diese frühzeitige Testung der Antikörper in der Zielanwendung (ELISA, LFA mit Immunogold- bzw. Fluoreszenznanopartikeln, IFAT) ermöglicht eine gezielte Antikörper-Selektion bzw. -Entwicklung und erlaubt so die bestmögliche Performance.

 

Leistungsübersicht

  • Entwicklung monoklonaler Antikörper gegen gewünschte Ziel-Strukturen
  • Antikörper-Charakterisierung (Isotypisierung, Expression)
  • Matched Pair Analyse im Zielformat (Sandwich-ELISA, Lateral Flow Assay LFA):
    • Kopplung an Strukturen zum colorimetrischen oder fluorimetrischen Nachweis (Biotin, HRP, AP, Fluorenzenzfarbstoffe)
    • Immobilisierung der Fänger-Kandidaten
    • Detektoren-Analyse
    • Testung möglicher Kombinationen
  • Pufferoptimierung

 

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Andrea Helming

Tel. +49 (0)361 – 663 97 75

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Biologische Wertstoffe

Virus-ähnliche Partikel (VLP) zur Testentwicklung
Inaktivierung von Mikroorganismen
BioCellulose (Made in Germany)
image of Virus like particle, polyomavirus

Virus-ähnliche Partikel (VLP) des humanen Polyomavirus JCV als gereinigtes Antigen zur Testentwicklung

 

Die vom humanen Polyomavirus JCV abgeleiteten Virus-ähnlichen Partikel (VLP) bestehen aus dem Hauptstrukturprotein VP1. Jeweils fünf VP1-Proteine lagern sich zu einem VP1-Pentamer (Kapsomer) zusammen. 72 dieser Kapsomere bilden ein ca. 45 nm Virus-ähnliches Partikel (VLP). Die Herstellung der VLP erfolgt rekombinant in Insektenzellen in Zellkultur.

VLP-basierte Assays sind für die Bestimmung der früheren Exposition gegenüber JCV in epidemiologischen Studien essentiell. Ebenso finden sie Einsatz für die serologische Diagnose bei Patienten, die ein Risiko für Polyomavirus-assoziierte Erkrankungen haben oder frühe Anzeichen von Komplikationen aufgrund einer Polyomavirus-Reaktivierung aufweisen.

Wenn Sie rekombinant exprimierte JCV-VP1-VLP für die Entwicklung eigener Tests benötigen oder an einer gemeinsamen Entwicklung interessiert sein, freuen wir uns auf Ihren Kontakt.

 

 

Kontakt

Dr. Ina-Gabriele Richter

Tel. +49(0)360 – 833 177

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Inaktivierte Bakterien

Die Verwendung von inaktivierten Bakterien als Kontrollmaterial oder zur Immunisierung für die Antikörperproduktion kann die Gefahr von Infektion und Kontamination minimieren. Hierfür werden Bakterien herkömmlicherweise durch thermische oder chemische Behandlung inaktiviert. Für viele Anwendungen ist dieses Material ungeeignet, da Morphologie und Antigenität der Bakterien verändert werden.

 

UV Inaktivierung von Mikroorganismen

UV-inaktivierte Mikroorganismen sind hingegen besonders gut als mikrobiologisches Kon-trollmaterial für wissenschaftliche oder medizinische Zwecke geeignet. Das energiereiche UV-Licht schädigt die DNA und verursacht damit die Inaktivierung der Bakterien. Die makro-molekulare äußere Oberfläche bleibt dabei gut erhalten. Somit sind diese Bakterien besonders gut zur Erzeugung von Antikörpern gegen Oberflächenantigene geeignet. Werden inaktivierte Bakterien als Referenzmaterial zu vitalen Bakterien verwendet, so werden vergleichbare Ergebnisse erzielt.

 

Kundenspezifische Inaktivierung von Mikroorganismen

Wir bieten Mikroorganismen als Ganzzellpräparate (inaktivierte Bakterien wie bspw. Legionellen, Streptokokken u.a.) als standardisierte, unabhängige Qualitätskontrollen zur Evaluierung molekularer Tests. Darüber hinaus können wir eine kundenspezifische Inaktivierung von Bakterien (UV-Inaktivierung, Hitze-Inaktivierung, Formalin-Inaktivierung) nach Ihren Vorgaben durchführen. Sie bestimmen die gewünschten Konzentrationen, Puffer und Zusätze.

Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf, damit wir Ihr individuelles Anliegen besprechen können.

 

Kontakt

Dr. Ina-Garbriele Richter

Tel. +49 (0)360 – 833 177

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BioCellulose (Made in Germany)

 

Ultradünn & ultraleicht

Natürliches Hautgefühl

Unsere BioCellulose ist ein reiner Naturstoff. Sie ist deutlich reiner als Pflanzenzellulose und besteht aus einem stabilen Geflecht ultradünner Fasern, die sich perfekt an jede Hautkontur anpassen. Die Masken sind besonders leicht und transparent und deshalb sogar für alle die interessant, die bislang keine Vliesmasken angewendet haben.

BioCellulose als Wirkstoffträger

In ihrem Geflecht aus Millionen von feinen Fasern speichert unsere BioCellulose kosmetische Wirkstofflösungen zur Behandlung und Pflege der Haut. Durch die optimale Anpassung an die Hautoberfläche werden die Wirkstoffmoleküle gezielt an die Haut abgegeben und sehr gute kosmetische Ergebnisse erzielt.

Anwendung

Einfache Anwendung im Kosmetikstudio oder zu Hause

Die BioCellulose-Masken sind unglaublich leicht und dünn. Dadurch liegen sie nahezu unsichtbar auf dem Gesicht auf. Die Anwendung der Masken ist sehr einfach. Das verwendete Trägermaterial erlaubt eine einfache Applikation der BioCellulose auf der Haut. Die zwei Maskenteile ermöglichen eine Anpassung an jede Gesichtsgröße. Durch die extrem gute Haftung der BioCellulose an der Gesichtsoberfläche hat der Kunde während der Behandlung eine hohe Bewegungsfreiheit.

Ideale Kombination mit apparativen Behandlungsmethoden

Die BioCellulose Masken stellen eine einzigartige Basis für die Kombination mit apparativen Behandlungsmethoden dar. Das Material der Masken erlaubt neben einer optimalen Wirkstofffreigabe eine perfekte Übertragung der physikalischen Effekte, um so Regenerationsvorgänge der Haut positiv zu beeinflussen und Stoffwechselvorgänge anzuregen.

Produktion

Entwicklung, Produktion und Verpackung

Wir agieren als Auftragsproduzent für die Herstellung von Kosmetikmasken nach Kundenwunsch. Unsere BioCellulose wird in Deutschland biotechnologisch aus Traubenzucker gewonnen und zu Masken verarbeitet. Wir imprägnieren die Masken mit den Wirkstoffen unserer Kunden oder stellen eine Produktformulierung bereit. Wir beraten gerne bei der Wirkstoffauswahl.

Forschung und Entwicklung

Wir setzen die Ideen um, die unsere Kunden an uns herantragen. Das Anfertigen von Mustern ist Bestandteil unseres Serviceangebotes. Durch eigene, perfekt ausgestattete Laboratorien sind unsere kompetenten Chemiker, Biologen und Laboranten in der Lage, umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen anzubieten.

Qualität

Wir produzieren seit 20 Jahren BioCellulose auf höchstem Niveau. Unser erfahrenes Team arbeitet zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte nach anspruchsvollen Standards. Die GMP-konforme Produktion ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Das Produkt ist dermatologisch getestet und wird komplett in Deutschland hergestellt. Wir garantieren eine schnelle Auftragsbearbeitung.

 

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Dr. Ina-Gabriele Richter

Tel. +49(0)360 – 833 177

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Analytik von Lebensmitteln, Trinkwasser und Kosmetik

Lebensmittellabor – allgemeine Hinweise
Mikrobiologische und chemische Untersuchgung von Lebensmitteln
Mikrobiologische Untersuchung von Kosmetik
Untersuchung von Luft, Gegenständen, Umgebungsproben
Untersuchung von Trinkwasser
andere Unterschungen

Lebensmittellabor – allgemeine Hinweise

Die Sicherheit unserer Lebensmittel ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Verbraucher geraten. Immer öfter bestimmen Lebensmittelskandale die Schlagzeilen der öffentlichen Medien.

Sie möchten Ihren Kunden sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel anbieten oder auch Rückrufaktionen vermeiden?

Unser kompetentes und erfahrenes Team unterstützt Sie von der Beratung bishin zur Analytik.

Bitte beachten Sie: Bei der Untersuchung als amtliche Eigenkontrolluntersuchung (Vorlage bei Behörden) ist die Probenahme durch das Labor vorgeschrieben. Unsere akkreditierten internen und externen Probenehmer stehen Ihnen dazu gern zur Verfügung.

Wir führen wir nicht nur mikrobiologische und chemische Untersuchungen im Rahmen der Eigenkontrolle durch sondern stehen darüber hinaus unterstützend z.B. bei lebensmittelrechtlichen Fragestellungen, Erstellung und Prüfung von Etiketten oder praktischen Problemen im Produktionsprozess zur Seite.

Unsere AußendienstmitarbeiterInnen beraten Sie nach individueller Absprache gern vor Ort und holen auch Proben ab.

 

Kontakt

Steffi Leuschke

Staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin

Tel. +49 (0)360 – 833 173

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Mikrobiologische und chemische Untersuchgung von Lebensmitteln

Wir führen mikrobiologische, chemische und chemisch-physikalische Untersuchung von Lebensmitteln durch, produktspezifisch u.a. auf:

  • Krankheitserreger
  • Verderberreger
  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (z.B. VO 2073/2005, Zusatzstoff-Zulassungsverordnung, Käseverordnung)
  • Einhaltung von mikrobiologischen Richt- und Warnwerten der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)
  • aw-Wert und pH-Wert
  • Bestimmung von Lebensmittelinhaltsstoffen
  • Einhaltung von Vorgaben der Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuches
  • Nährwertbestimmung „BIG 7“
  • Bestimmung von Ochratoxin A in Getreide und Getreideprodukten mittels HPLC
  • Nachweis von Antikörpern gegen Salmonella-Serovaren der Gruppen B, C, D und E in Fleischsaft und Bluterzeugnissen mittels ELISA, Eintrag der Ergebnisse in die Datenbank Qualiproof
  • Prüfung von Kennzeichnungen auf Rechtskonformität

 

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Steffi Leuschke

Staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin

Tel. +49 (0)360 – 833 173

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Mikrobiologische Untersuchung von Kosmetik

Die mikrobiologische Produktsicherheit gehört zu den wichtigsten Faktoren der Sicherheitsbewertung von kosmetischen Mitteln. Unser Analyselabor prüft die mikrobiologische Qualität von kosmetischen Produkten sowie der eingesetzten Rohstoffe. Im Rahmen des betrieblichen Hygienemonitorings bieten wir für Hersteller von Kosmetika verschiedene Prüfungen von Prozesswasser bzw. Produktionswasser, von Raumluft und Oberflächen sowie von Packmaterialien an.

Das Spektrum unseres Labors umfasst folgende Analysemethoden:

  • Konservierungsbelastungstest

(Beurteilung der Konservierung von kosmetischen Rezeptu-

ren)

  • Prüfung auf mikrobielle Verunreinigung
  • Nachweis spezifischer Mikroorganismen
  • Überprüfung der Reinigung und Desinfektion von Oberflächen und Bedarfsgegenständen
  • Überprüfung der Raumluftqualität

 

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Steffi Leuschke

Staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin

Tel. +49 (0)360 – 833 173

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Untersuchung von Luft, Gegenständen, Umgebungsproben

  • Überprüfung der Reinigung und Desinfektion von Oberflächen und Bedarfsgegenständen
  • Überprüfung der Raumluftqualität
  • Überprüfung der Personalhygiene

 

 

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Steffi Leuschke

Staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin

Tel. +49 (0)360 – 833 173

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Untersuchung von Trinkwasser

Die Untersuchung in unseren Laboren von Trinkwasser erfolgt gemäß Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV 2001):

  • Überprüfung der mikrobiologischen Trinkwasserqualität (Koloniezahl bei 22°C und 36°C, coliforme Keime, Escherichia coli, Enterokokken)
  • Bestimmung von Pseudomonas aeruginosa
  • Bestimmung von Clostridium perfringens
  • Prüfung von Trinkwasser-Installationen auf Legionella spp.

 

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Steffi Leuschke

Staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin

Tel. +49 (0)360 – 833 173

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Data Science & Optische Analytik

Chemometrische Datenanalyse für Spektroskopie und spektrale Bildgebung
Bestimmung optischer Materialeigenschaften und Simulation optischer Aufbauten
Machbarkeitsstudien und Validierungen optoelektronischer Sensoren
Rapid Prototyping / 3D Druck

Beispiel: Chemometrische Datenanalyse in der Pharma-Produktion

Bei der pharmazeutischen Produktion von Tablettengranulaten ist es wichtig, dass Wirkstoffe homogen verteilt sind. Durch die Verwendung spezieller Kamerasysteme können wir eine punktgenaue Konzentrationsbestimmung in Echtzeit ermitteln.

Die Auswertung der spektralen Informationen zur Quantifikation qualitätsbestimmender Eigenschaften einer Probe erfolgt modellbasiert. Dem chemometrischen Kalibrationsmodell liegen dabei spektrale Messdaten sowie Referenzparameter einer Vielzahl vorab vermessener Proben zugrunde.

Mit Hilfe KI-basierter mathematischer Verfahren entwickeln wir chemometrische Modelle zur Berechnung der Probeneigenschaften (z.B. chemische Zusammensetzung) aus den spektralen Informationen.

 

Sie haben eine Fragestellung?

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und Konfiguration der spektralen Sensorik, bei der Planung und Durchführung von Messreihen zur Kalibration. Desweiteren entwicklen wir für Sie KI-basierter Softwarekomponenten zur modellgestützten Auswertung Ihrer Messdaten.

 

Übersicht Leistungen

    • Entwicklung chemometrischer Regressions- und Klassifikationsmodelle
    • Entwicklung neuer KI-basierter Methoden
    • Optimierung bestehender chemometrischer Modelle
    • Modellvalidierungen
    • Referenzanalytik

 

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Florian Meuche

Abteilungsleiter Geräteentwicklung

Tel. +49 (0)360 – 833 194

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Bestimmung optischer Materialeigenschaften

Die Beurteilung optischer Materialeigenschaften erfolgt über die messtechnische Bestimmung der Absorption, Reflexion, Streuung und Fluoreszenz. Unser hochspezialisiertes Optiklabor verfügt über Aufbauten und Messgeräte zur Messung der Absorption, Reflexion und Streuung von Materialien im Wellenlängenbereich von UV bis MIR. Weiterhin bieten wir fluoreszenzspektroskopische Messungen an.

 

Simulation optischer Aufbauten

Für das Finden einer passenden Lichtquelle (punktförmig, stabförmig, kugelförmig, flächig) zur Ausleuchtung einer Region-of-Interest (ROI = Punkt, Fläche, Körper) können wir Simulationen optischer Aufbauten durchführen.

 

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Florian Meuche

Abteilungsleiter Geräteentwicklung

Tel. +49 (0)360 – 833 194

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Analytik von Inhaltsstoffen und Materialen

Sie wollen die Qualität Ihres Lebensmittels  beurteilen (Getränke, Dauerbackwaren, Mehl, Gewürze, Kräuter, Getreide, Kaffee und Tee)? Oder Sie möchten Ihre Materialanalytik professionalisieren (Arzneimittel, Kosmetik, Baumaterialien, Textilanalytik, Klärrückstände, Abwasser)?

Die bei uns entwickelte technische Lösung für ihre individuelle Fragestellung wird Ihre Verfahrenspraxis bereichern. Die Nutzung optischer Sensoren zur Lösung praktisch relevanter messtechnischer Problemstellungen erfordert eine optimierte Konfiguration der Messumgebung sowie der Sensorparameter.

Unsere Experten unterstützen Sie mit Hilfe unseres hochspezialisierten Spektroskopielabors bei der Konfiguration und Optimierung Ihrer Messaufbauten und Prototypen. Wir führen Messreihen zur Charakterisierung der messtechnischen Leistungsdaten Ihrer Sensorik durch und finden intelligente Lösungen zur Umsetzung Ihrer Sensorapplikation in ein marktfähiges Produkt.

 

Leistungsübersicht

    • Applikationsspezifischer Nachweis der Eignung optischer Messverfahren
    • Messtechnische Charakterisierung optoelektronischer Sensoren
    • Planung, Durchführung und Auswertung von Versuchsreihen

 

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Florian Meuche

Abteilungsleiter Geräteentwicklung

Tel. +49 (0)360 – 833 194

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Sie planen die Konstruktion eines mechanischen Bauteils z.B. für die Bestückung eines Geräteprototyps. Dazu bieten wir Ihnen die Erstellung von CAD-Modellen und die schnelle Fertigung von Prototypen mittels 3D-Druck.

    • CAD-Modellierung und Rapid Prototyping

 

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Florian Meuche

Abteilungsleiter Geräteentwicklung

Tel. +49 (0)360 – 833 194

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